Seminar “Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter durch Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vollmacht”

Zum Seminar “Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter durch Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vollmacht” kamen auf Einladung des SPD Ortsvereins Waischenfeld-Aufseß-Hollfeld 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Waischenfeld und Umgebung.

In seiner Begrüßung betonte Ortsvereinsvorsitzender Dr. Udo Lunz, dass die Waischenfelder SPD mit diesem Seminar Neuland betrete, indem sowohl der juristische als auch der medizinische Aspekt gemeinsam in einer Veranstaltung behandelt werden. Die Idee zu diesem Konzept kam von Antje und Adolf Otte in Holte, die sich erst kürzlich selbst mit dieser Thematik beschäftigt haben.

Als Referenten des Seminars konnten die Hollfelder Notarin, Frau Maria Lauckner und der Ahorntaler Allgemeinarzt Dr. Michael Hofmann gewonnen werden. In einem Einführungsreferat gingen die Referenten auf die grundlegenden Aspekte zu den Themen Betreuungsverfügung, Vollmacht und Patientenverfügung ein. Nach der Informationsvermittlung war jedoch das Hauptziel der Veranstaltung, dass die anwesenden Bürgerinnen und Bürger Antworten auf ihre Fragen von den Referenten erhielten. Aufgrund der Tatsache, dass einige Besucher des Seminars sich bereits intensiver mit dem Thema befassten oder bereits als Angehöriger sich mit Patientenverfügungen auseinandersetzen mussten, konnten diese ihre Erfahrungen an die anderen Teilnehmer weitergeben. Diese Tatsache verlieh dem Ganzen einen sehr praxisnahen Charakter.

Jeder Teilnehmer des Seminars erhielt zu Beginn eine Broschüre, welche die Thematik detailliert beschreibt. Das Besondere dabei ist, dass in der Mitte Formulare zu den Themen Vollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung als auch zu den Wertvorstellungen eingeheftet sind, die gemäß den eigenen Wünschen ausgefüllt und unterschrieben und dann an einen Bevollmächtigten oder eine Vertrauensperson gegeben werden können.

Die Referenten Frau Lauckner und Herr Dr. Hofmann ermutigten sie Anwesenden, sich rechtzeitig mit dem Thema zu beschäftigen und es nicht immer wieder hinaus zu schieben. Das Durchschnittsalter der Personen, für die eine Vorsorgevollmacht und/oder Patientenverfügung an das Zentrale Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer gemeldet  wurde, liegt bei ca. 65 Jahren.“

Im Abschluss an die Veranstaltung konnten die Teilnehmer freiwillig einen Rückmeldebogen zum Seminar ausfüllen. Neben Fragen, ob zum Beispiel die Erwartungen erfüllt und die Fragen zur Zufriedenheit beantwortet wurden, wollte der SPD-Ortsverein auch wissen, welche Themen die Bürger interessant und wichtig finden und mit denen sich der Ortsverein zukünftig beschäftigen sollte.

Die Referenten verzichteten auf ein Honorar, so dass der SPD-Ortsverein Waischenfeld den Überschuß aus den Teilnahmebeiträgen auf Wunsch von Frau Lauckner an das „Hilfswerk Rotary Club Fränkische Schweiz – Wiesenttal e. V.“ zur Unterstützung sozialer Projekte in der Region weiterleiten wird.